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07.11.2016 21:09 Age: 2 yrs

Datensammler

Große und kleine Datensammler im Internet machen Ihre Daten zu Geld


Beim Online-Handel die Adresse eingeben, schließlich soll die Lieferung ja auch ankommen. Für die neue Mailadresse anklicken, welche Interessen man hat und ob man plant ein neues Smartphone zu kaufen, schließlich gibt es die Adresse ja auch gratis. Viele Dienstleistungen im Internet funktionieren nur, wenn man bereitwillig über sich Auskunft gibt. Auch Suchanfragen, Kartendienste, Inhalte von Mails und Nachrichten verraten viel über jeden von uns.

Allerdings hört das Geschäft hier noch nicht auf, berichtet die Saarbrücker Zeitung. Viele Anbieter verkaufen die gewonnenen Infomationen als Profile weiter, mit unserem Einverständnis, irgendwann einmal abgenickt in einer endlos langen Einverständniserklärung. Über die meisten von uns kursieren zahlreiche Informationen im Netz. "Wer genau was weiß, ist fü den Einzelnen nicht nachvollziehbar", so die Saarbrücker Zeitung.

Wenn dann mehrere Profile zusammengesetzt werden, entsteht ein unfreiwillig veröffentlichtes Gesamtbild über eine Person. Wenn nun solche Informationen etwa durch einen Hackerangriff in die flaschen Hände kommen ...

Ganz entziehen kann man sich dem nur, wenn man die Dienste im Internet verweigert. Doch das kann keine Lösung sein. Ich empfehle so wenig wie möglich anzugeben. Wenn etwa ein Webshop Sachen wissen möchte, die für den Handel unwichtig sind, gehen Sie zu einem anderen Anbieter. Und dem bleiben Sie treu, auch wenn die gewünschte Ware oder der Dienst evetuell bei einem Konkurrenten um ein paar Cent billiger ist. Je weniger Sie ihre Daten verteilen, desto besser.

Sie können auch jederzeit der Nutzung der Daten zu Werbezwecken wiedersprechen. Sie können jederzeit Auskunft verlangen,welche Daten gespeichert sind. Doch kontrollieren lässt sich der internationale Datenhandel fast nicht.